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Wir – Simone Engelhard und Simon Qualmann

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Die Digitalisierung stellt vieles auf dem Kopf und das auch noch mit einer rasanten Geschwindigkeit. Neue Tools, mit denen wir arbeiten und lernen, neue Umgangsformen entwickeln sich im digitalen Raum, bewährte Prozesse werden neu strukturiert, Kultur verändert sich. Und jetzt auch noch Künstliche Intelligenz und ChatGPT. Um bei der Fülle und Frequenz handlungs- und lernfähig zu bleiben, braucht es „digitale Gelassenheit“ und digitale Kompetenzen.

„Digitale Gelassenheit“ beschränkt sich jedoch nicht nur auf technologische Skills oder ein Verständnis für die neuen Technologien, sondern geht es viel mehr um den Veränderungswillen gegenüber neuen Herausforderungen und Anforderungen.

Dabei helfen uns digitale Kompetenzen und der Glaube an unsere Lernfähigkeit.

 

Fähigkeiten-Mindmap

Oft geht in Veränderungsprozessen der Blick auf vorhandene hilfreiche Kompetenzen verloren und wir fokussieren uns auf unser „Nicht-Können“. Auf die vorhandenen Kompetenzen aufbauen zu können und sich zu vergewissern, was man schon kann, stärkt und motiviert uns jedoch bei den Herausforderungen der digitalen Transformation. Wir erlangen „digitale Gelassenheit“.

Praxistipp: Erstelle eine Fähigkeiten-Mindmap über deine digitalen Kompetenzen

  • Welche Stärken habe ich?
  • Welche Fähigkeiten resultieren daraus?
  • Welches Gesamtbild ergibt sich?

Quelle: www.managerseminare.de; Ines Scheuffele aus: Ines Scheuffele, Rolf Dreier et al.: Digitale Resilienz, Beltz 2022

Für eine zukunftsorientierte Fähigkeiten-Mindmap reicht nicht nur Wissen über Technologien aus. Wir brauchen digitale Kompetenzen.

Aufbau von (digitalen) Kompetenzen

Wissen bleibt weiterhin wichtig, jedoch sind neben dem reinen Wissenserwerb noch drei weitere Dimensionen von Bedeutung.

  • WISSEN – sowohl traditionelles Wissen als auch modernes Wissen und Querschnittsthemen
  • SKILLS – damit sind die 4 Ks gemeint: Kritisches Denken, Kreativität, Kommunikation und Kollaboration
  • CHARAKTER – Fragen der Persönlichkeitsentwicklung
  • META-LERNEN – verstanden als Selbstlernkompetenz oder „Lernen lernen“

Diese 4 Dimensionen sollten in allen Bildungsprozessen berücksichtigt werden, wobei im konkreten Training der Fokus auch auf nur einer Dimension liegen darf. Im großen Ganzen sollten jedoch alle Dimensionen verhaftet sein. Denn erfolgreiches Lernen funktioniert nur, wenn alle Dimensionen ihren Platz finden.

Unser WISSEN, unsere SKILLS und unser CHARAKTER werden somit durch META-LERNEN zu KOMPETENZEN verflochten, die anschließend in HANDELN münden.

Beim Aufbau von digitalen Kompetenzen können wir spielerisch digitale Tools einsetzen und auf verschiedenen Ebenen an das Thema heranführen. Wie immer gilt dabei: Wissen muss für den Lernen einer bestimmten Situation Sinn und Notwendigkeit ergeben. Ansonsten kommen keine effektiven Lernprozesse in Gang. Am besten erfahren wir den Sinn und die Notwendigkeit durch echte Probleme und Bedürfnisse.

Brandaktuell ist auch gerade Jane Harts jährliche Umfrage zu den „Top Tools for Learning“ erschienen.

„The big news for this year is that ChatGPT has jumped straight into the chart in the No 4 place. 2023 is the year that AI has finally taken off. „

DIDACTICS

Reine Wissensvermittlung kann sehr wohl über Onlinekurse und Lernapps erfolgen. Dabei ist jedoch zu bedenken, dem Lerner entweder kurativer Content zur Verfügung gestellt wird oder dem Lernen vermittelt wird, wie er für ihn relevanten Inhalt aus der vorhandenen Inhaltsfülle filtern kann.

Beispiele: duolingo zum Sprachenlernen, udemy oder LinkedIn Learning als Lern-Markplätze mit über 100.000 Kursen

DISCOURSE

Kommunikation und Kollaboration sind zentrale Bestandteile von Digitalität. Grundsätzlich lösen Menschen Probleme zusammen und durch den Austausch mit anderen.

Beispiele: Microsoft Teams als Kollaborationsplattform, LinkedIn als soziales Netzwerk oder Zoom als Webinar- und Meetingsoftware

DOING

Um Wissen und Skills in Kompetenz zu verwandeln, braucht es das aktive Tun.

Beispiele: Microsoft Office zum Kreieren von (textlichen) Inhalten, Canva zum Kreieren von graphischen Inhalten oder FreeMind als Mind-Mapping-Tool

DISCOVER

Nur durch das Ausprobieren und durch das kreative Arbeiten an Problemen verknüpfen wir Kompetenz zu erfolgreichem Handeln. Wir bestimmen hierbei auch selbst, welche Medien zu unserem Lernverhalten passen.

Beispiel: Lernen durch Videos mit YouTube, Pinterest als Bilder-Suchmaschine oder Kindle als digitale Bibliothek, ChatGPT als Sparringspartner

Digitale Kompetenzen = passende Toolauswahl

Um die richtigen Tools zu finden, die Kompetenzlücken schließen können und somit zu mehr Klarheit und digitaler Gelassenheit führen, muss man erst einmal wissen, welche Optionen es gibt. Ja, die Fülle ist enorm. Die folgende Übersicht clustert Tools nach Einsatzbereichen und Funktionalität.

Wenn du nicht sicher bist, welche Tools dich besser oder anders unterstützen könnten, dann schau doch ein mal in unseren Blogbeitrag „Raus aus dem Tooldschungel. Rein in die richtige Toolauswahl.“ – dort findest du praktische Methoden, um aufzudecken, welche Aufgaben wie am besten unterstützt werden. Und welche Tools dir dabei letztlich nicht viel nutzen.

Bei allen angesprochenen Tools ist es jedoch wichtig, dass Lerner diese Anwendungen für ihren Lernprozess selbst nutzen und reflektieren. Menschen mit einem guten Lernnetzwerk, deren Lernprozesse durch zeitgemäße Kommunikation und Kollaboration, Kreativität und kritisches Denken (4Ks) geprägt sind, können die komplexen Herausforderungen unserer heutigen Welt definitiv meistern.